Eckhard Goldbach hat kurz gestaunt. Dann hat er sich lange geärgert. In seinen Akten stieß der Motorradhändler aus Kriegshaber auf zwei Wasserrechnungen. 2008 musste er den Stadtwerken für 36 Kubikmeter Wasser 61 Euro überweisen. 2010 war es für die gleiche Menge mehr als das Doppelte: 127 Euro. „Das macht mich jetzt nicht ärmer oder reicher, das ist ja kein großer Posten,“ sagt Goldbach. Aber bei anderen schlagen Augsburgs stetig steigende Wasserpreise mehr durch, mutmaßt er. „Wasser braucht ja schließlich jeder.“